Die Geschichte mit dem Hoverboard

 

Hoverboard, Zurück in die Zukunft 2

 

 

Und so begab es sich also zu der Zeit, dass ich dem großen Mattel Konzern eine E-Mail schrieb:

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe jetzt einige Zeit ihre Webseite studiert, kann jedoch keine Möglichkeit finden, ein Hoverboard (vorgestellt in dem Film Zurück in die Zukunft 2) vorzubestellen. Da ich mir seit meiner Kindheit ein solches Board wünsche, möchte ich einer der ersten sein, die an ein Hoverboard kommen, wenn es denn endlich auf den Markt kommt.

Laut meiner Analyse muss es in den kommenden Jahren so weit sein, der Film spielt 2015, Hoverboards sind normal, müssen sich also schon einige Jahre eingebürgert haben. Wenn man dieses Wissen mit der Einführung anderer Trends vergleicht muss das Hoverboard dieses oder n
ächstes Jahr auf den Markt kommen. 
Bitte teilen Sie mir mit, wie ich ein Hoverboard vorbestellen kann.
Mit freundlichem Gruß
Holger Krupp

Die unbefriedigende Standardantwort kam schon nach einem Tag:

Sehr geehrter Herr Krupp,

vielen Dank für Ihre Anfrage. So einen Artikel führen wir in unserem Sortiment nicht. Es tut mir Leid Ihnen in dieser Angelegenheit nicht weiterhelfen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Wer mich kennt, weiß, dass ich „Anrede, Textbaustein 1, Textbaustein 2, Signatur“ E-Mails nicht mag und so folgte meine erneute Mail:

Sehr geehrte Frau XXXXXXX,

mir ist bekannt, dass Sie derzeit noch kein Hoverboard führen. Jedoch wurde mir (und diversen anderen) 1989 ein Hoverboard für das Jahr 2015 versprochen, dieses würde, so im Film „Zurück in die Zukunft 2“, von Mattel hergestellt werden. 20 Jahre warte ich nun schon auf dieses Board. Wollen Sie meine Kindheitsträume wirklich so zerstören und kein solches Board auf den Markt bringen?

Mit freundlichen Grüßen,
Holger Krupp

Die Antwort kam dann innerhalb weniger Minuten:

Sehr geehrter Herr Krupp,

vielen dank für Ihre erneute Anfrage. Die Planungen für 2015 liegen uns nicht vor, deshalb kann ich Ihnen leider nicht sagen ob ein solches Board geplant ist oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ich werde 2014 erneut nachfragen…..

6 Kommentare bei „Die Geschichte mit dem Hoverboard“

  1. Nicht übel, schade dass bei Mattel nicht gerade ein humorvollerer Mensch deinen Fall bearbeitet hat. Die Geschichte ist jedenfalls noch ausbaufähig. 😀

    1. Hatte auch gehofft, dass die Antwort lustiger ausfällt. Die Dame kennt den Film wohl gar nicht.

  2. Vielleicht haben sie ja einen Grund die Anfrage ernst zu nehmen? Man sollte die Pressemitteilungen von Mattel jedenfalls in näherer Zukunft genau verfolgen.
    Vielleicht geben sie ja mehr Informationen preis wenn mehr Leute anfragen? 🙂
    Gruß Pepi

  3. Hallo Holger Krupp,

    mir ist zu Ohren gekommen dass Du an einem Hoverboard interessiert bist. Dieses Interesse an dem Board steigt stetig!
    Ich hoffe Dich erfreut die Nachricht dass schon an einem ähnlichem Model gearbeitet wird. Über genaueres mussich jedoch noch schweigen, doch ich werde in den nächsten Wochen mehr Informationen bezüglich des Boards preisgeben.

    Lieben Gruß

    Einstein

  4. […] Witzig war, wie man sich in den achtzigern das Jahr 2015 vorgestellt hat. Wir fliegen dann also demnächst zur Arbeit. Ich wollte ja bei Mattell dann demnächst mal anfragen wann es denn die Hoverboards gibt. Die Idee hatte aber auch schon ein anderer. […]

  5. Schöne Geschichte, wirklich schade, dass die Frau dort es einfach nicht verstanden hat. 😀 Wer ein Hoverboard kaufen will, der muss sich wohl vorerst mit den Dingern zufriedengeben, die über den Boden rollen… Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange, bis wir das Original benutzen können.

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