31 – 28 – 31- 30 – 31 – 30 – 31 – setze diese Reihe logisch fort.

Richtig 31 – 30 – 31 – 30 – 31. Was daran logisch ist? Das frage ich mich auch. Unser historisch gewachsener und immer wieder veränderter Kalender mit immer wieder anderen Wochentagen lässt sich schlecht berechnen und vorhersagen. Mal hat der Februar 28, am 29 Tage. Mal ist der 1. Mai ein Sonntag, mal ein Dienstag. Was soll das eigentlich? Ist es nicht an der Zeit ein modernes und vernünftiges Kalendersystem zu benutzen. Damit meine ich nicht unbedingt den diskordianischen Kalender, obwohl mir die Einteilung in fünf je 73-Tage-Jahreszeiten und 73 Fünf-Tages-Wochen schon ganz gut gefällt.Schön ist auch der sog. Weltkalender mit vier Quartalen á 91 Tage. Wobei immer der erste Monat eines Quartals 31 Tage hat, alle anderen 30 Tage.Aber am besten gefällt mir der internationale ewige Kalender. Es gibt 13 Monate mit je 28 Tagen. Die Woche hat leider weiterhin 7 Tage, da jedoch 28 ohne Rest durch 7 teilbar ist, braucht man nur ein Kalenderblatt, das jeden Monat gültig ist. Zum Ende des Jahres gibt es noch einen Extratag, der nicht im Kalender aufgeführt ist, genau wie ein Schalttag als Extratag in der Mitte eingeführt wird.Weitere tolle Kalendersysteme gibt es in der Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_calendars Es macht richtig Spaß sich da durch zu klicken.

Wir leben in einem Gottesstaat.

Seit Jahren setze ich mich für die Religionsfreiheit ein. Ich selber bin schon lange religionsfrei, würde mich aber echt freuen, wenn der Staat in dem wir leben auch frei von Religion wäre.
An was der einzelne glaubt ist mir dabei sowas von egal, ob nun an einen oder mehrere Götter (mit diversen Namen), an das fliegende Spaghettimonster oder die Evolution und Wissenschaft könnte mir nicht egaler sein. Aber wenn der Staat dann einige Leute bevorteilt (und somit andere benachteiligt), weil sie an eine dieser Absurditäten (Ausnahme Evolution und Wissenschaft die ich nicht für Absurditäten halte, aber da mögen andere Leute anderer Ansicht sein) glauben halte ich für falsch.
Warum darf ein Moslem nicht an Weihnachten sein Geschäft öffnen? Warum darf ein Atheist an Karfreitag nicht tanzen?
Jedes Bundesland regelt es etwas anders, aber für Hamburg gilt es gibt 58 Tage an denen Nicht-Christen in der Ausübung ihres Glaubens benachteiligt werden. Das sind rund 15% des Jahres (in Bayern sind es übrigens etwas über 16%). Ich finde das nicht richtig.
Warum darf ich nicht arbeiten wann ich will? Gerne würde ich meine freien Tage freier einplanen und einfach mal am Sonntag ins Büro fahren und dafür am Mittwoch einen Tag zu Hause bleiben. Ok, das Beispiel ist vielleicht etwas doof, da man in großen Unternehmen oft von anderen abhängig ist bzw. mit diesen zusammenarbeitet und es dann schon etwas Ordnung und Struktur braucht. Aber vom Prinzip her sollte es doch in einem Staat, der sich Religionsfreiheit in die Verfassung geschrieben hat möglich sein, dass jeder Unternehmer selber entscheidet wann er und seine Angestellten arbeiten und wann nicht. Warum muss (muss im Sinne von ‘wenn er seine Religion ausüben möchte’ – keiner wird dazu gezwungen) ein Moslem zum Opferfest Urlaub nehmen, ein Christ aber an Ostern nicht? Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Ich möchte, dass alle christlichen arbeitsfreien Tage in Deutschland so behandelt werden wie die anderer Religionen – wer frei haben will soll Urlaub nehmen (der nicht verweigert werden darf) und wer nicht freihaben will soll machen können was er möchte. Ist das denn so schwer?

An gesetzlichen Feiertagen bleiben bestehen: Tag der dt. Einheit und Tag der Arbeit.

Meine neue Balkonbank

Vor zwei Jahren bin ich umgezogen. Aus Bremen nach Hamburg. Einer Wohnung mit einem 1m * 1,5m Balkon in eine mit einer 4m*1,7m Logia. Die kleine Balkonbank, die ich zum 25 Geburtstag von meinen Freunden (inkl. kompletter Gestaltung des Balkons in Bremen) bekommen habe, habe ich mitgenommen. Jetzt hat sie ausgedient. Die Ausgangsbank wurde damals noch gekürzt um auf den Balkon zu passen, in der neuen Logia wirkte sie viel zu klein und verloren.
Lange habe ich überlegt was für Balkonmöbel ich mir zulegen sollte. Eine Landschaft wie sie mir gefällt kostet einen guten vierstelligen Bereich. Da ich aber sicher nicht mein Leben lang in dieser Wohnung bleiben werde, wollte ich nicht zu viel Geld ausgeben. Schnell dachte ich übers selber bauen nach. Nach einer kurzen, aber schnell verworfenen Idee auf Europaletten aufzubauen, habe ich mich an Rhino gesetzt und eine Bank designt.

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Wobei die Rückenlehne in verschiedenen Ideen designt wurde.

Anfang Januar ging es dann los, ich fing an Holz vom Baumarkt um die Ecke zu besorgen – da nur eine Holzart – Fichte – vorhanden ist, viel die Wahl auch nicht schwer. Schon nach kurzer Zeit hatte ich die Beine der Bänke zugesägt und verschraubt.

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Die Sitzfläche habe ich aus einfachen Balken zusammengeschraubt. Dabei ist der Abstand zwischen den Balken mit Reststücken ausgemessen worden – der Abstand ist so breit wie die Balken hoch sind (die sind etwas höher als breit).
Schnell war die erste Bank fertig. Um sie schnell nutzen zu können habe ich eine ganz einfache Konstruktion für die Rückenlehne gebaut. Einfach ein paar (2 oder 3) kurze Balken ähnlich wie bei der Sitzfläche zusammenbauen. Die letzten beiden Balken der Sitzfläche sind etwas weiter auseinander als die vorherigen. Dadurch wird die Rückenlehne etwas schräg und bequem. Auf dem folgenden Bild sind sie noch etwas zu sehr auseinander, das habe ich später korrigiert.

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Für die lange Seite habe ich zwei kleiner Bänke (je einen Meter lang) gebaut und ähnliche Rückenlehnen gebaut. Wobei eine der Rückenlehnen länger ist um die Ecke auszufüllen und dazu mit unterschiedlich langen Balken gebaut werden musste. Und ja, ich weiß, ich hätte ne Gehrungssäge nutzen können, aber 1. hab ich keine und 2. kommen da eh noch Kissen vor. Das pass schon so irgendwie.

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Tja und das ist jetzt das Ergebnis:

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Na ja, ganz fertig bin ich noch nicht. Die beiden kleinen Bänke zum unter die Bank stellen, die man in der 3D-Konstruktion sieht müssen noch gebaut werden.
Und dann kommen Kissen und so… mal sehen wo ich die herbekomme…

Erwachsene Kinderserien

Vor wenigen Wochen lief in den USA die erste Folge der Neuauflage einer meiner LIeblingscartoons an. Die Turtles sollten im neuen Gewand auf der Mattscheibe (sagt man das heute noch?) erscheinen. Voller Vorfreude auf ein Revival mit den vier Schildkröten besorgte ich mir die erste Doppelfolge und war beim sehen enttäuscht.Nickelodeon hat (wie hätte ich auch was anderes erwarten können?) die 80er Jahre Kinderserie mit der falschen Zielgruppe wieder aufgelegt: Kinder. Ich freu’ mich natürlich, dass die Kinder von heute auch Freude an den Helden meiner Kindheit haben kann, dennoch würde ich gerne eine erwachsene, dunkle Serie der Turtles sehen. Ich denke vielen aus meiner Generation geht es da ähnlich. Wir sind heute, mit 30 Jahren, in einem Alter wo wir noch gerne an die alten Serien denken. Wir sind in der perfekten Zielgruppe, wir verdienen (meist) Geld, können uns somit Sachen leisten, die sich Kinder nicht leisten können und haben hoffentlich unsere Jugend nicht verloren. Das dies funktioniert, hat die Neuauflage der Zeitschrift YPS gezeigt. Das Heft wurde für die Kinder von damals neu aufgelegt und war sofort ausverkauft. Warum sollte das auch nicht mit Serien funktionieren. Bei Serien gibt es natürlich viel zu beachten:Für die Turtles hat Nickelodeon rund $10 Millionen Lizenzkosten hingeblättert. In einem ähnlichen Preisrahmen dürften sich die Kosten für He-Man, Captain Future und anderen Serien bewegen.Die Produktion einer Folge Family Guy kostet rund $1 Million. Wenn man die Kunden nicht enttäuschen möchte, sollte man wohl ähnliche Kosten pro Folge berücksichtigen um eine gewisse Qualität zu erreichen. Für eine Staffel, also 22 Folge, würde die immense Summe von $32 Millionen fällig. Dies mit der Hoffnung, dass es klappt auszugeben ist natürlich Irrsinn. Daher produzieren Studios Pilotfilme, die, sollten sie dem Testpublikum gefallen, zu Serien erweitert werden. Vermutlich würde es sogar reichen sich erst nach dem ersten Pilotfilm um die Lizenzkosten zu kümmern.Wir müssen also irgendwie $1 Million zusammen bekommen um die Produktion einer Folge einer alten Serie im neuen Gewand – für Erwachsene – anzuleiern. Die Serie muss – am besten mit der Beteiligung/Beratung von Autoren der Originalserie – gut durchdacht und konzipiert werden. Die Finanzierung weiterer Folgen übernimmt dann ein Fernsehsender, sollte man dies nicht aus der Fangemeinde schaffen. Zusätzlich gibt es Erwachsenengerechtes Merchandising und Zack hat man einen Hit gelandet und wird steinreich. Wer macht mit?